Die 10 schlechtesten „Die Drei Fragezeichen“ Folgen

Ich bin Zeit meines Lebens ein riesengroßer Fan der Hörspielserie „Die Drei Fragezeichen“, die mich soweit ich denken kann begleitet hat. Ob beim Joggen, während der Fahrstunden, in der Badewanne oder beim Sonnenbaden am Strand in Istrien: Die drei Detektive aus Rocky Beach sind immer und allzeit passend und versüßen mir viele Stunden. Leider mischten sich in den Gesamtkatalog der drei Fragezeichen immer wieder einige Hörspiele, die Justus, Peter und Bob einfach nicht würdig waren und bei hart gesottenen Fans wie mir für Kopfzerbrechen sorgen. Eine solche, persönliche Aufstellung zehn grauenerregender Fälle habe ich hier für euch zusammengefasst. Ich beziehe mich bei den einzelnen Fällen ausschließlich auf die Hörspiele, da ich nicht alle Bücher gelesen habe. Lob, Kritik, Diskussionen und andere Einschätzungen sind herzlichst erwünscht!

Hier geht es zu meiner neuen Bewertung aller Drei ??? Folgen! 🙂

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Eins: (92) Todesflug
Immer wieder und wieder frage ich mich: Was dachte sich Autor Ben Nevis dabei als er dieses abstruse Machwerk zusammengebastelt hat? In jenem Fall hat er sich wohl im Genre geirrt als er diese mysteriöse Folge, eine schlechte Mischung aus Science Fiction und Klamauk in die Welt gesetzt hat. Die unrealistische, obskure, gänzlich missratene Handlung lässt die solide Sprecherleistung und die spannende Atmosphäre zu purer Makulatur werden.
Justus, Bob und Peter nehmen, durch die Schilderungen eines Trunkenboldes ausgelöst, einen Umweg durch die Wüste und natürlich verreckt ihnen das Auto. Nachdem ein Raumgleiter über ihre Köpfe hinweg fliegt und der mürrische Gehilfe Butch kein Interesse an ihrer Rettung hat nehmen die drei ihr Schicksal in die eigene Hand und stoßen auf ein unterirdisches Raumfahrtzentrum. Spannend erzählt, wundervoll untermalt, so weit so gut. Doch anschließend bricht die Hölle des detektivischen Surrealismus über den Hörer herein, die das Denkmal der drei Fragezeichen gehörig ins Wanken bringt: Der personifizierte Bösewicht und ehemalige NASA-Doktor, sein willenloser Handlanger und der mexikanische Adoptivsohn betreiben einen Raumbahnhof, ein eigenes Space Shuttle und ein Online-Computerspiel durch das der Spieler Zugriff auf den Raumgleiter bekommt um damit via Laser auf echte Flugzeuge und Satelliten zu schießen.
Tja, denn wozu bei den Amateuren von der Konkurrenz zehntausende wissenschaftliche und technische Mitarbeiter notwendig sind reichen in der Raumfahrtbehörde Dr. Gregstone die eben genannten DREI Mann, die wirklich ALLES erledigen: Die Datenpflege des Computerspiels, die Wartungsarbeiten am Raumschiff, den Flug, die Berechnungen, der Wareneingang der Ersatzteile, das Schrubben der Toiletten. Die Kosten dieses milliardenschweren Projekts finanziert das kriminelle Trio wahrscheinlich durch die geprellte Lebensversicherung von Ramirez‘ Eltern, Butchs Kaninchenzucht und die Vermietung einer Imbissbude in Passadena… Wer sich dann auch noch fragt wie die drei es schaffen im US-Luftraum, dem wohl militärisch bestgesichertsten der Erde, ein- und auszufliegen wie es ihnen passt denkt wohl schon zu viel nach. Und das ist euch noch immer nicht genug? Im großen Finale landet Bob das komplexe Raumschiff mit Hilfe seiner Computerspiel-Erfahrung.
Ach ja, und der amerikanische Weltraumschurke Nummer 1 Dr. Gregstone kann in all dem Gewusel Hals über Kopf fliehen und sagt der schlechtesten Drei Fragezeichen Folge anstandslos Lebewohl. Recht hat er.

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Zwei: (63) Fußball-Gangster:
Zwischen der Fußball-WM 1994 im Heimatland der drei Detektive und der Europameisterschaft zwei Jahre später erscheint zeitlich perfekt platziert eine Folge mit Fußball-Thematik, die jämmerlich zwischen zickenden Freundinnen, feuerspeienden Drachen, herrlich lächerlichen Drohbriefen, manipulierenden Konzernen, Roberto Baggio und sich selbst erwärmenden Gemüseragout aus Dosen absäuft.
Sportfolgen zählten noch nie zu den Sternstunden in der Historie der drei Fragezeichen. Doch diese setzt allem die Krone auf. Justus‘ Cousin Jimboy, dessen Synchronstimme sich so anhört wie „live aus der Kiefer-Heilanstalt“, wird von einem rücksichtslosen Lebensmittelkonzern in ein Fußballinternat abgeworben. Der Firmengedanke: Üble Fouls hinter dem Rücken des Schiedsrichters und Spielverzögerungen als außergewöhnlich kreative Maßnahme zur Schaffung von Werbepausen bei TV-Übertragungen. Das zeigt, dass die feinen Herren aus der Lebensmittelbranche nun WIRKLICH keine Ahnung von Fußball haben. Freilich verständlich das hier ein Aktienbetrug bei der Aufklärung des Falls Vorrang hat.
So richtig schlecht wird die Folge aber erst durch die Einmischung der drei ewig unzufriedenen Freundinnen Kelly, Liz und Lys, die im zweiten Handlungsstrang das Geheimnis um den mysteriösen Briefbombenabsender lösen. Oder auch nicht, denn warum dieser Tony ausgerechnet den drei Fragezeichen durch Sprengstoffanschläge schaden will, nur weil sein Vater einst durch Fußball-Gangster Pleite ging ist für den Hörer auch nach dem Ende des Abspanns immer noch nicht sonderlich ersichtlich. Fazit: Eine Folge die wie keine andere an den typischen Krankheiten einiger Episoden dieser Ära (ca. Folgen 45-70) leidet: Unrealistischer und/oder äußerst platter Plot, überladene Handlung, sinnlose Dialoge, unterdurchschnittliche Sprecherleistung und mangelnde Spannung. Forderung: Getrost zurück in den Kassettenkoffer legen.

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Drei: (106) Mann ohne Kopf
Eine ganz, ganz furchtbare Folge. Ein undurchsichtiger DJ mit einem Kragengestell, das die Illusion vermittelt er hätte keinen Kopf, eine auf dem Dancefloor kollabierende Oma die ihre Versicherung hintergehen will und merkwürdig euphorisches Publikum sind tatsächlich Inhalt einer Folge der drei Fragezeichen. Mehr muss man wohl zu einer Platzierung in dieser Liste nicht erwähnen, oder? Wenn Alfred Hitchcock wüsste, dass er für so etwas einst seinen Namen gesponsert hätte, er würde im Grab rotieren. Der einzige Höhepunkt der 70-minütigen Qual gleich zu Beginn: Die drei Detektive durchbrechen die Grenzen der Legalität, steigen über die Damentoilette in den Nachtclub ein und Peter will an der Bar sofort den edelsten Champagner des Hauses bestellen. Hut ab!

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Vier: (171) und das Phantom aus dem Meer
Anders als viele meiner Mit-Fans bin ich kein bedingungsloser Gegner der neuen Generation an Drei-??? Folgen, denen ich oftmals etwas positives abgewinnen kann. Bei dieser grauenhaften Geschichte war mir das allerdings unmöglich. Ein Leuchtturm, die raue Küste und eine geheimnisvolle Gestalt die aus dem Meer kommt: Alles beginnt ungeheuer vielversprechend. Doch mit fortschreitender Dauer verheddert sich die Folge in einem Tohuwabohu aus Handlungssträngen, Personen und kleinen Nebenkriegsschauplätzen. Jede Minute wird ein Fass aufgemacht, das dann allerdings bis zum Ende tröpfelnd in der Ecke liegen bleibt. Die eigentliche Auftragserteilung hat mit dem Ende der Geschichte rein gar nichts zu tun, das Erscheinen des Phantoms wird auch noch vom Schurken persönlich aufgedeckt, die einzelnen Sprecherleistungen sind allesamt mies und jegliche Unterhaltung oder gar Spannung wird im Keim erstickt sobald die gegebene Situation ohne jeglichen Einfluss auf das weitere Geschehen beendet ist.
Ich muss zugeben, dass ich beim ersten Anhören eingeschlafen bin. Ob dies an der Folge oder der Flasche Weißwein lag, konnte nicht mit bestimmter Sicherheit geklärt werden. Als ich dann erwachte und es plötzlich um benutzte Liebesaffären und gestohlene japanische Kunst ging, machte sich erst mal große Konfusion breit. Als diese auch noch zwei weiteren Versuchen nicht definitiv ausgeräumt werden konnte, wurde mir klar, dass diese Folge wohl einfach nur Schrott ist.

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Fünf: (110) Panik im Park
Der Plan der zwei Ganoven ist eigentlich relativ simpel:
1. Einen Meteoriten aus einem Museum klauen
2. eine Explosion auf einer Farm verursachen
3. den Meteoriten anschließend in den Park legen
4. die drei Detektive zuerst mit Freikarten ins Kino, anschließend mit Gutscheinen für ein Restaurant in den Park locken
5. mehrere Hunde entführen
6. sie mit Stromstößen aggressiv machen und sie auf Spaziergänger hetzen
7. einen Wissenschaftler entführen und seine Identität annehmen
8. nachweisen, dass der Stein nicht terrestrisch ist
9. das Establishment davon überzeugen, dass der Park durch gefährliche Keime aus dem All vergiftet ist und ihn weiträumig sperren lassen und
10. anschließend durch den Untergrund hindurch einen Tunnel graben und die Bank of America ausrauben.
Na dann ist ja alles klar, oder? Um es mal so zu formulieren: Wenn die beiden Gangster wirklich über so ein weitgreifendendes, findiges Planungsgeschick verfügen würden: Sie hätten keinen Bankraub nötig um an viel Geld zu kommen.

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Sechs: (144) Zwillinge der Finsternis
Geisterstunde in einem beliebten Asia-Restaurant. Die Fischlein schlummern im Aquarium, die letzten Gäste werfen sich den Mantel über, die Kerzen sind ausgebrannt und die Kellner machen den Laden dicht. Nur der Koch ist noch quicklebendig. Er wirft ein finales Mal den Wok an und schmeißt alles rein, was vom Abend übrig blieb: Sushi, Suppen, Soßen, Fleisch, Gemüse, Speiseeis und die letzten Reste aus allen Getränken. Um den Wahnsinn perfekt zu machen pinkelt er auch noch drüber. Das daraus resultierende Gericht ist ungefähr mit dieser Folge zu vergleichen. Ein wahnwitziger, irrer Mischmasch ohne Qualität.
Die Folge ist ein einziges großes Paradoxon: Auf der einen Seite geradezu überladen mit altbewährten Stilmitteln der Serie, auf der anderen aber unfassbar inhaltsleer und wiedersinnig. Auf die zahlreichen Logikfehler möchte ich im Einzelnen gar nicht eingehen, ich habe heute definitiv Besseres zu tun: Meinen Kopf gegen die Wand zu hauen zum Beispiel.

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Sieben: (67) Das Geheimnis der Särge
Folge Nummer 67 habe ich nicht nur wegen der eigenen Schwäche in diese Liste aufgenommen sondern auch im Kontext der gesamten vierteiligen „Europareise“. Tatsächlich waren die drei Detektive für den Okzident wohl eine größere Heimsuchung als sämtliche Diamantenschmuggler, Schatten- und Froschmänner.
Eine mehrere Folgen dauernde Reise außerhalb Kaliforniens ist grundsätzlich gar keine schlechte Idee, doch die Umsetzung ließ mehr als zu wünschen übrig. Der Beginn (65 – Diamantenschmuggel) ist noch recht solide: Mit spannenden Wendungen, einfallsreichen Nebencharakteren (der tollpatschige Detektiv Mr. Thomas) und viel Liebe zum Detail weiß der Auftakt zu überzeugen. Der Rom-Aufenthalt (66 – und die Schattenmänner) wirkt dagegen bereits wie ein aufgeblasener aber nicht zugeknoteter Luftballon der aus der Hand flutscht und aus dem nichts als heiße Luft entweicht – und einem dann auch noch um die Ohren fliegt. Spannung, Tiefgang, Leidenschaft? Fehlanzeige! Das Geheimnis um die Särge stellt schließlich den Tiefpunkt des Quartetts dar, denn der unbedarfte Besuch im deutschsprachigen Raum (Schwaben, Bayern, Österreich) ist an Merkwürdigkeiten schwer zu übertreffen.
Die unfreiwillig komische Höhlen“frau“, der absonderliche Bruder Raphael oder die motzende Wirtin im Gasthaus sind wohl nur die Höhepunkte des Kuriositätenkabinetts. Dialoge die bei allem Respekt weit unter der Debilitätsgrenze liegen (Frau: „Manchmal ist sie [die Höhlenfrau] ein wenig verwirrt.“ Justus: „Onkel Titus kann nachts auch manchmal nicht schlafen!“), an Harmlosigkeit kaum zu überbietende Handlungen, Halbe-Alpendollar und ein Finale das vermutlich als Orkan gedacht war und nicht mehr als an ein laues Lüftchen erinnert runden den schlechten Gesamteindruck ab. Zur Ehrenrettung: Die Umsetzung der Atmosphäre in den unheimlichen Höhlen gelang sehr gut und sorgt für leichtes Kribbeln bei jedem DDF-Fan. Die letzte Folge der Reihe (68 – Schatz im Bergsee) verspricht deutlich mehr Action, ist aber viel zu weit aus der Luft gegriffen und rundet damit die Tournee standesgemäß ab.
Fazit: Die Autoren der Viererreihe hätten bei ihren Geschichten ruhig mehr Übertreibungen und Spektakel einfließen können. Wie wäre es beispielsweise mit einem großen Finale vor dem Brandenburger Tor oder auf dem Oktoberfest (Oans, Zwoa, Drei Detektive – Gsuffa!)? Den Folgen fehlt es an Pepp, Spektakel und Spannung. Ich hoffe bei neueren Geschichten auf ein erneutes Aufgreifen der Grundidee, aber gänzlich andere Umsetzung. Ich lasse mich überraschen!

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Acht: (88) Vampir im Internet
Keine schlechte Neuerung eine Art virtuelle Parallelhandlung in eine DDF-Folge einzubauen um sie damit durch ein völlig neues, erfrischendes Element aufzupäppeln. Dumm nur, wenn die Computerspiel-Sequenzen mit der Zeit völlig an Intensität verlieren und die relativ dürftig ausstaffierte Handlung vollkommen übertuschen. Tiefpunkt der Geschichte: Das doch relativ simple Saft-Rätsel, bei dem genauso gut Schnaps oder Most in das Raster hätte eingetragen werden können. Und welcher noch so verschuldete Programmierer lässt bitte ausgerechnet ein Rätsel in das Computerspiel einbauen und es dann von Testspielern lösen? Mein Tipp: TELEFONLAWINE!!!

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Neun: (112) Die Schlucht der Dämonen
Die drei Detektive reiten durch die Wüste, auf der Suche nach einem entführten Pferd und nach einem alten Indianerschatz, der zu möglichen sozialen Unruhen unter den Indianern Amerikas führen könnte. Letztere Theorie ist wohl getrost in die Kategorie „Schwachsinn“ einzuordnen. Der Autor bietet im Verlauf des laschen Ritts durch die Wüste sämtliche Geschütze auf die er im Repertoire hat: Ein vermeintlicher Indianer-Outlaw, schwarze Federn, Rauchzeichen, Kriegstrommeln und ein mysteriöser Reiter am Horizont. Echte Spannung will dennoch nicht aufkommen; und warum? Weil jeder detektivisch noch so unerfahrene Hörer wohl mehr Schmalz in der Rübe hat als der infantile Pferdebesitzer Mr. Donovan, der vernarrt in die Idee ist, das tatsächlich Indianer hinter der ganzen Sache stecken. Besonders schade, dass in dieser Folge die „political correctness“ der drei Fragezeichen über Bord geworfen wird und stattdessen fleißig unzeitgemäße Vorurteile gegen Ureinwohner gepflegt werden, die säbelrasselnd in den Büschen hocken und die Truppe jederzeit mit Pfeil und Bogen angreifen könnten. Man muss kein erfahrener Tourist des amerikanischen Südwestens sein um diesen Mumpitz zu entlarven. Und abschließend bleibt die Frage: Wenn es bei der ganzen Sache nur um das Pferd Dancer ging; warum entführten die beiden Ganoven nicht einfach gleich ihn aus der Koppel? Uns Fans und den Sprechern wäre so einiges erspart geblieben.

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Zehn: (71) Die verschwundene Seglerin
Für viele meiner Drei Fragezeichen Kumpels wohl eine Überraschung, für mich aber die Verdinglichung einer absolut sinnlosen, langweiligen Folge. Hand aufs Herz: Während der gesamten 66 Minuten Spielzeit passiert bis auf eine der alt bewährten Verfolgungsjagden mit beinahe fatalem Unfall so gut wie nichts! Weder das Verschwinden, noch das plötzliche Auftauchen von Irma, der unerschrockenen Seglerin, kratzen den Hörer im geringsten. Als Tanta Mathilda zum Schluss auf die Angelegenheit mit dem Spiegel zurück kommt, der den ganzen Fall erst ins Rollen gebracht hatte antwortet Justus trocken „Gar Nichts weiter“. Besser kann man die dazwischen liegende Handlung kaum umschreiben! Immerhin: Diese Folge markiert im Gesamtwerk einen eindeutigen Wendepunkt zu weitaus interessanten Themen und spektakuläreren Handlungssträngen, die zwar nicht immer zu überzeugen, aber sehr wohl zu unterhalten wissen!

Rezension aller Die Drei Fragezeichen Folgen:
Die Drei ??? – Folge 01-19
Die Drei ??? – Folge 20-39
Die Drei ??? – Folge 40-59
Die Drei ??? – Folge 60-79
Die Drei ??? – Folge 80-99
Die Drei ??? – Folge 100-119
Die Drei ??? – Folge 120-139
Die Drei ??? – Folge 140-159
Die Drei ??? – Folge 160-179

 

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12 Gedanken zu “Die 10 schlechtesten „Die Drei Fragezeichen“ Folgen

  1. Sehr gute Liste. Sind alle schlecht oder langweilig. Herausragend ist die Beschreibung des „Coups“ von Panik im Park. Der Hammer! 😀 Ich hätte noch „Tatort Zirkus“ (Gähn… Worum geht es da überhaupt wirklich), „Der Super-Wal“ (hanebüchen), sowie fast alle Sportfolgen (v.A. „Fußball-Phantom“ und „Fußball-Falle“ sind grausam) im Angebot. Für mich nicht nachvollziehbar, wieso ständig ein neuer Fußball-Fall geschrieben wird. Von denen war noch nie einer gut.

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  2. Gut reflektiert und begründet.
    Aber auch in anderen Auflistungen und dieser ebenso, vermisse ich meinen persönlichen Negativ-Favouriten (152) Skateboardfieber.
    Geheimdienstaffären, riesige globale Entscheidungen, alles auf aufgehalten durch unsere Jungs, und nicht zu vergessen: Peter-Hero-Shaw baut in Gefangenschaft des Geheimdienstes ein Skateboard und flieht hüpfender weise über die Dächer???

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  3. Der Fall „Todesflug“ steht auch für mich unangefochten an der Spitze. Es wäre wünschenswert, dass die Autoren die Werke stärker an das Niveau ihrer immer älter werden Klientel anpassen würden. „Feuermond“, „Tal des Schreckens“ und prinzipiell alle Andre Marx Bücher sind mMn erwachsener geschrieben.
    Im Übrigen fand ich „Mann ohne Kopf“ recht unterhaltsam, gibt sich Peter in diesem doch (vermeintlich) dem XTC Verzehr hin, natürlich inklusive einer selbstgerechten Aufklärung von Justus zum Thema Betäubungsmittelgebrauch.

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    1. Ja, der Todesflug ist furchtbar! Die aus meiner Sicht zweitschlechteste Folge fehlt aber: 144 „Die Zwillinge der Finsternis“!
      Darin wird ein riesiger Aufwand veranstaltet, um die Aufklärung eines Mordes unter Vorfahren zu erzwingen, was mit etwas Mühe noch exzentrisch aber nachvollziehbar wäre. Kurz darauf wird dann aber im Finale von den Initiatoren des Aufwands erklärt, den Mord, dessen Aufklärung sie erzwungen haben, hätte es in Wahrheit überhaupt nie gegeben, Ha ha! Damit verliert aber der gesamte Handlungsstrang jeglichen Sinn… Völliger Humbug!

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  4. Für mich fehlt hier auf jeden Fall „Zwillinge der Finsternis“ und „Tatort Zirkus“. Dafür hätte ich „Panik im Park“ und auch „und der Mann ohne Kopf“ aus dieser Liste gelassen. Für mich haben die irgendwie etwas 🙂

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  5. Respekt! Du kannst echt super Texte verfassen! Den Großteil der Liste kann ich unterschreiben.
    Meine Lieböingsfolgen sind übrigens „Die Geisterinsel“ und „Der tanzende Teufel“.

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  6. Wie immer eine Liste von dir, der ich vertraue. Die Fußball-Gangster habe ich aber irgendwie ins Herz geschlossen, gerade weil sie so schön sinnlos ist, und wegen den sich selbst erwärmenden Dosen 😉

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